Die Dorngrasmücke ist der Vogel des Monats Juli und bildet den Abschluss unserer Reihe über die heimischen Grasmückenarten. Mit ihrem markanten Gesang und ihrer Vorliebe für Hecken, Gebüsche und offene Landschaften ist sie eine charakteristische Brutvogelart unserer Kulturlandschaft – auch wenn sie deutlich seltener zu beobachten ist als ihre Verwandte, die Mönchsgrasmücke.
Die Sperbergrasmücke lebt vor allem in warmen, buschreichen Offenlandschaften wie Waldrändern, Hecken, Brachen und Halbtrockenrasen. Ab Mitte Mai kehrt sie aus Ostafrika zurück, brütet bodennah in dornigen Büschen und zieht bereits ab Mitte Juli wieder ins Überwinterungsgebiet. Ihr Bestand hat in einigen Bergbau-Folgelandschaften leicht zugenommen.
Die Gartengrasmücke ist ein eher unauffälliger, aber faszinierender Vogel unserer heimischen Gefilde. Ihr Gesang, ihr Lebensraum und ihr Brutverhalten machen sie zu einer spannenden Entdeckung für alle, die mit offenen Ohren und wachem Blick unterwegs sind.
Unsere erste ornithologische Schnupperexkursion in diesem Jahr war ein voller Erfolg und stoß auf so großes Interesse, dass wir gleich zwei Gruppen bilden mussten. Auch wenn die Vogelwelt noch etwas zurückhaltend war, gab es besondere Momente und spannende Einblicke in Gesänge, Verhalten und Lebensräume.
Ein unscheinbarer Sänger mit unverwechselbarem Klang: Die Klappergrasmücke bereichert im April das vielstimmige Frühlingskonzert – oft eher zu hören als zu sehen.
Mit der Wahl der Mönchsgrasmücke zum Vogel des Monats beginnt eine kleine Reihe über verschiedene Grasmückenarten. Diese oft unauffälligen, aber stimmlich sehr präsenten Vögel sind in unseren Gärten, Parks und Heckenlandschaften häufig anzutreffen. Wer lernt, auf ihren Gesang zu achten, wird sie deutlich öfter bemerken, als es der erste Eindruck vermuten lässt.
Mehrmals im Jahr findet entlang der Saale eine der wichtigsten Dauerbeobachtungen für den regionalen Naturschutz statt: die Wasservogelzählung des NABU Jena gemeinsam mit engagierten Ehrenamtlichen. Im Januar wurde erneut der gesamte Abschnitt zwischen Uhlstädt-Kirchhasel und Camburg erfasst – ein wertvoller Beitrag zum Langzeitmonitoring unserer Vogelwelt.
Das Rebhuhn ist nicht nur der Vogel der Monate Januar und Februar 2026, sondern wurde auch zum Vogel des Jahres 2026 gekürt. Damit rückt eine Art in den Fokus, die einst selbstverständlich zur offenen Feldlandschaft gehörte – heute jedoch immer seltener wird.
Mehrmals im Jahr findet entlang der Saale eine der wichtigsten Dauerbeobachtungen für den regionalen Naturschutz statt: die Wasservogelzählung des NABU Jena gemeinsam mit engagierten Ehrenamtlichen. Im November wurde erneut der gesamte Abschnitt zwischen Uhlstädt-Kirchhasel und Camburg erfasst – ein wertvoller Beitrag zum Langzeitmonitoring unserer Vogelwelt.
Das Auerhuhn ist der Vogel des Monats November. Im Althochdeutschen wurde es Urhano genannt, ur = wild. Carl von Linné wird als Namensgeber des wissenschaftlichen Namens vermutet: Tetrao urogallus. Tetrao (lat.) stammt vom griechischen tetraon, was Auerhahn bedeutet; urogallus (lat.) könnte mit Urhahn übersetzt werden. Offensichtlich spielte das Auerwild in Mitteleuropa sehr lange eine bedeutende Rolle.