Orchideenführungen im Leutratal

Der NABU-Kreisverband Jena e.V. wird auch im Jahr 2017 öffentliche Führungen im Naturschutzgebiet 'Leutratal - Cospoth' betreuen. Die Führungen werden am Sonnabend, 29. April 2017, starten und bis Sonntag, 11. Juni 2017, dauern. Sie beginnen samstags, sonntags und feiertags jeweils um 10 und um 14 Uhr, Treffpunkt ist das NABU-Informationszentrum in Leutra, das sich in unmittelbarer Nähe der gut sichtbaren Kirche befindet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Wir bieten auch die Möglichkeit für gesonderte Führungen an anderen Tagen, z.B. für (kleine und größere) Gruppen. Bitte nehmen Sie bei Interesse Kontakt mit der Landesgeschäfts-stelle des NABU Thüringen in Leutra auf: Lgs@NABU-Thueringen.de

 

An dieser Stelle sind außerdem weiterführende Informationen zu den Orchideen im Leutratal zu finden, unter anderem wieder die wöchentlich aktualisierte Liste mit den gerade blühenden Orchideen (vergl. auch die bisherigen Blühtagebuch2015 und Blühtagebuch2016 unten).

 

Matthias Müller

(Verantwortlich für die Organisation der Führungen)

Aktueller Report zur Orchideenblüte 2017

verfasst von Matthias Müller (matthias_49@t-online.de), von dem auch die Bilder stammen, falls nicht anders angegeben!

Stand vom 19. August 2017:

 

Ich habe heute noch einmal die Herbst-Drehwurz am Seeberg besucht. Sie ist voll erblüht, und es gibt wieder erfreulich viele Pflanzen.

 

Es ist leider ein bisschen so wie im Leutratal: obwohl man genügend blühende Pflanzen unmittelbar an den Wegen sehen und fotografieren kann, "müssen" viele "Orchideenfreunde" über die Fläche trampeln.

 

Das war es nun wirklich mit dem Blühtagebuch 2017. Ich habe den festen Vorsatz auch 2018 wieder über die Orchideen im Leutratal zu informieren. Bis dahin!

Stand vom 05. August 2017:

 

Das wird (wahrscheinlich) der letzte Eintrag im diesjährigen "Blühtagebuch" werden. Die Orchideensaison neigt sich ihrem Ende entgegen. Was noch bleibt, das sind die Pflegearbeitenan den Wiesen, damit wir auch im nächsten Jahr wieder gute Voraussetzungen für ein üppiges Blühen nicht nur der Orchideen haben. Am 16. September sind dafür Helfer ab 9 Uhr in Leutra gerne gesehen.

 

Für unermüdliche Orchideenfreunde: Gerade beginnt die Herbst-Drehwurz (Spiranthes spiralis) zu blühen. Die gibt es aber nicht im Leutratal!

Stand vom 23. Juli 2017:

 

Die Violette Stendelwurz/Sitter (Epipactis purpurata) hat begonnen zu blühen. Der Bestand, den ich kenne, steht zwar nur auf einer relativ kleinen Fläche, aber es sind bestimmt 30 Pflanzen, von denen etwa die Hälfte blüht, die andere Hälfte noch in Knospe steht.

Stand vom 15. Juli 2017:

 

Nach meinem Urlaub in Dänemark (Nationalpark Thy) will ich mich nun wieder melden.

 

Ich war vor allem auf der Suche nach dem Netzblatt (Goodyera repens). Diese kleine und eher unscheinbare Orchidee ist zugegebenermaßen nicht leicht aufzuspüren. An den mir bekannten Fundorten oberhalb Ammerbach und oberhalb Göschwitz habe ich allerdings keine einzige Pflanze entdecken können. Auch die das Netzblatt oft begleitenden Wintergrün und Birnengrün fehlten fast vollständig.

 

An eher schattigen Stellen blühten (die letzten?) Roten Waldvöglein, es gab auch Müllers Stendelwurz/Sitter, von beiden allerdings eher kleine, ziemlich "kraftlose" Exemplare, was sicher auf die lang anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen zurück zu führen ist.

Stand vom 12. Juni 2017:

 

Am gestrigen Sonntag haben wir die letzten öffentlichen Führungen im Leutratal für dieses Jahr durchgeführt. Aber Naturfreunde können ja das Leutratal auch auf eigene Faust erkunden, Informationen kann man sich dazu im Informationszentrum holen. Und natürtlich  gibt es auch immer noch reichlich Orchideen zu sehen: Mückenhändelwurz und Bocksriemenzunge blühen noch in Massen, Großes Zweiblatt und Bienenragwurz sind ebenfalls in großen Zahlen zu entdecken, die Braunrote Sitter/Stendelwurz blüht, man muss sie aber zu finden wissen, Grünliche und Weiße Waldhyazithe sind am Verblühen. Andere Sitter-/Stendelwurzarten werden in den nächsten Tagen sicher folgen. Es gibt also weiterhin viel zu entdecken.

 

Eine Bemerkung in eigener Sache: Ich werde hier auch noch ein Stück weiter über die Situation im Leutratal berichten. Allerdings bin ich bis zum 1. Juli in Urlaub, danach geht es aber noch weiter.

Stand vom 08. Juni 2017:

 

Die Knabenkräuter und der Frauenschuh sind nun endgültig verblüht.

 

Nach wie vor blühen Bocksriemenzunge, Großes Zweiblatt, Grünliche und Weiße Waldhyazinthe, Weißes (am Verblühen) und Rotes Waldvöglein, Bienen- und Fliegenragwurz (am Verblühen), Vogelnestwurz und Braunrote Sitter/Stendelwurz.

 

Breitblättrige und Müllers Sitter/Stendelwurz (Epipactis helleborine und E. muelleri) zeigen deutliche Knospen.

Stand vom 31.Mai 2017:

 

Helm- und Purpurknabenkraut blühen nur noch in Restexemplaren, die in der Nähe oder unter Büschen stehen. Die meisten anderen sind verblüht.

 

Dafür blühen Bocksriemenzunge, Großes Zweiblatt, Grünliche und Weiße Waldhyazinthe, Fliegenragwurz, Mückenhändelwurz, Weißes Waldvöglein, Vogelnestwurz, Braunrote Sitter/Stendelwurz und Bienenragwurz. Rotes Waldvöglein zeigt rosa Knospen und könnte bis zum Wochenende aufblühen.

 

Frauenschuh ist weitgehend verblüht.

 

Nur zur Ergänzung: Im benachbarten Naturschutzgebiet "Löschtal - Rothensteiner Schießplatz - Spitzer Berg" blühen derzeit gerade besonders viele Pyramidenorchis (Anacamptis pyramidalis).

Stand vom 27. Mai 2017:

 

Wer noch blühendes Helm- und Purpurknabenkraut sehen möchte, der muss sich beeilen, denn die große Wärme und der fehlende Regen sorgen dafür, dass der Blühhöhepunkt bereits überschritten ist. Blühende Pflanzen sind vor allem im Schatten der Büsche noch zu finden.

 

In Vollblüte stehen Bocksriemenzunge, Großes Zweiblatt, Grünliche Waldhyazinthe, Weiße Waldhyazinthe, Weißes Waldvöglein, Mückenhändelwurz und Vogelnestwurz. Die ersten Bienenragwurz blühen!

 

Am Verblühen/verblüht sind Fliegenragwurz und Frauenschuh, den man an den gut zugänglichen Standorten während unserer Führungen wohl nicht mehr blühend findet, wohl aber noch am nordexponierten Hangweg gegenüber.

 

Braunrote Sitter/Stendelwurz zeigt deutliche Knospen.

Stand vom 24. Mai 2017:

 

Das verlängerte Himmelfahrts-Wochenende steht bevor, deshalb gibt es schon etwas eher die Information zu den Orchideen. Im Prinzip ist alles (noch) so wie am vergangenen Wochende.

 

Es blühen:

Helmknabenkraut,

Purpurknabenkraut,

Dreizähniges Knabenkraut,

Brandknabenkraut,

Frauenschuh,

Fliegenragwurz,

Großes Zweiblatt,

Bocksriemenzunge (in diesem Jahr besonders viele!),

Grünliche Waldhyazinthe,

Weißes Waldvöglein,

Vogelnestwurz.

 

Die erste Knabenkräuter sind bereits verblüht, aber es gibt noch (mehr als) genug von ihnen zu sehen. Dreizähniges und Brandknabenkraut können aber nur bei einer "Extratour" nach der Führung gezeigt werden.

 

Die Mückenhändelwurz zeigen deutliche Knospen, zum Teil sind schon die rosa Spitzen der Blüten zu sehen.

Stand vom 18. Mai 2017:

 

Am kommenden Wochenende ist sicher mit der höchsten Artenzahl blühender Orchideen zu rechnen, viel mehr blühende Arten zu einem Zeitpunkt sind kaum möglich:

 

Gegenwärtig blühen:

Helmknabenkraut,

Purpurknabenkraut,

Dreizähniges Knabenkraut,

Brandknabenkraut,

Frauenschuh,

Fliegenragwurz,

Großes Zweiblatt,

Bocksriemenzunge,

Grünliche Waldhyazinthe,

Weißes Waldvöglein,

Vogelnestwurz.

 

Am Verblühen/verblüht:

Korallenwurz

 

Im NSG "Spitzenberg-Schießplatz Rothenstein-Borntal" blühen die letzten Spinnenragwurz, und die ersten Pyramidenorchis (Anacamptis pyramidalis) sind kurz vor dem Aufblühen.

Stand vom 12. Mai 2017:

 

Leider ist es wieder ziemlich trocken, und es geht nur langsam mit der Entwicklung weiter. Es soll ja möglicherweise wieder einmal regnen und warm werden/bleiben, das würde helfen.

 

Gegenwärtig blühen:

Helmknabenkraut,

Purpurknabenkraut (und die Hybride aus beiden),

Dreizähniges Knabenkraut,

Brandknabenkraut (und die Hybride aus beiden),

Frauenschuh (aber noch nicht überall),

Fliegenragwurz,

Großes Zweiblatt.

 

Am Verblühen/verblüht sind:

Korallenwurz

 

Mit deutlichen Knospen/kurz vor dem Aufblühen sind:

Bocksriemenzunge,

Grünliche Waldhyazinthe,

Weißes Waldvöglein,

Vogelnestwurz.

Die ersten beiden könnten an diesem Wochenende ggf. schon erste geöffnete Blüten zeigen.

Stand vom 5. Mai 2017:

 

Der Regen und die etwas wärmere Witterung haben dafür gesorgt, dass sich die Orchideen weiterhin erfreulich entwickeln. Bei den Knabenkräutern (Helm- und Purpurknabenkraut) blühen immer mehr Pflanzen auf und bei weiteren erscheinen die Blütenstände. Fliegenragwurz und Korallenwurz blühen, ebenso an einem Standort der Frauenschuh. Bei ersten Großen Zeiblättern haben sich einzelne Blüten geöffnet. Brandknabenkraut und Dreizähniges Knabenkraut blühen ebenfalls, aber nicht dort, wo wir normalerweise bei unseren Führungen entlang gehen.

 

Die Knospen der Bocksriemenzungen lassen hoffen, dass sie in den nächsten Tagen ihre Blüten öffnen könnten. Die Knospen der Grünlichen Waldhyazinthe sind an vielen Pflanzen 10 cm hoch. Im Buchenwald sind nun auch die ersten Pflanzen des Weißen Waldvöglein erschienen. Vielleicht blühen nun auch bald die Vogelnestwurz auf.

 

Ein Besuch im Leutratal lohnt sich also, auch wenn die 'Hochblüte' noch bevorsteht.

Stand vom 1. Mai 2017:

 

Inzwischen sind die Frauenschuh, die unten zu sehen sind, voll erblüht. Das liegt wohl daran, dass dieser kleine Standort besonders günstig gelegen ist. An den anderen Standoren, die ich in den vergangen Tagen aufgesucht habe, sind die Pflanzen noch nicht so weit entwickelt.

 

Mir wurde heute auch gesagt, dass im Leutratal Brandknabenkraut und Dreizähniges Knabenkraut zu blühen begonnen hätten. Das werde ich in den nächsten Tagen überprüfen.

Zwischenbemerkung vom 29. April 2017:

 

Heute haben unsere öffentlichen Führungen begonnen, und leider sind schon wieder die ersten deutlichen Spuren von Fotografen zu sehen, die sich unbedingt in den Wiesen unmittelbar neben die blühenden Orchideen legen 'müssen'. Es wäre schön, wenn sich alle Besucher an das Wegegebot im Naturschutzgebiet halten würden.

 

Meine Bilder sind übrigens alle von den Wegen aus (ggf. mit Teleobjektiv) fotografiert. Und wenn ich ein Bild mit besonderem Blickwinkel machen möchte, dann warte ich eben, bis eine solche Pflanze am Wegrand blüht.

Stand 26. April 2017 (mit Ergänzungen vom 28. April):

 

Die warmen Tage im März und vor Ostern haben mich hoffen lassen, dass es in diesem Jahr mit dem Beginn der Orchideenblüte anders, nämlich besser wird, als es im vergangenen Jahr war. Die kalte Witterung seit Ostern hat allerdings die Befürchtung genährt, dass es gegenwärtig ebenso wenige blühende Orchideen zu sehen geben wird wie 2016. Zum Glück ist es nicht ganz so schlimm.

 

Auf den Wiesenflächen sind viele Knabenkraut-Pflanzen, wahrscheinlich Bastard-Knabenkraut (Orchis x hybrida) [aus Helm- (Orchis militaris) und Purpurknabenkraut (O. purpurea)] kurz vor dem Aufblühen, bei einigen Pflanzen haben sich schon Blüten geöffnet. Wenn es nicht noch einmal kälter wird und die Sonne wenigstens ein paar Stunden scheint, sollten also auch am kommenden Wochenende noch ein paar mehr Blüten offen sein. Ich habe auch schon eine blühende Fliegenragwurz gefunden (mit zwei offenen Blüten). Helmknabenkraut, Purpurknabenkraut, Bocksriemenzunge, Großes Zweiblatt und Grünliche Waldhyazinthen zeigen deutliche Knospen, brauchen aber sicher noch einige Tage.

 

Im Buchenwald haben die Korallenwurz zu blühen begonnen, allerdings eher (noch?) spärlich, aber das ich nicht mehr gefunden habe, kann auch daran liegen, dass die Pflanzen klein und wegen ihrer Färbung auch ganz gut getarnt sind. Meine Frau hat allerdings noch ein paar mehr gesehen.

 

Ich habe aber erstaunt festgestellt, dass der Frauenschuh schon große, dunkelgefärbte Knospen hat.

 

Meine Empfehlung: Wer ohnehin plant, in dieser Saison noch einige Male das Leutratal zu besuchen, oder wer es nicht mehr länger aushalten kann, der sollte sich nicht abhalten lassen und am kommenden verlängerten Wochenende an einer unserer Führungen teilnehmen. Wer sich 'nur' von einer Vielzahl blühender Orchideen verschiedener Arten erfreuen lassen will, kann auch noch eine oder zwei Woche(n) warten.

Im Buchenwald hat die Korallenwurz (Corallorhiza trifida) zu blühen begonnen (oben links), auf den Wiesen öffnen immer mehr Knabenkraut-Pflanzen (Orchis x hybrida) ihre Blüten (oben rechts). Das Purpurknabenkraut (Orchis purpurea) braucht aber wohl noch ein bisschen Zeit (Mitte links). Frauenschuh (Cypripedium calceolus) zeigt schon große Knospen und z.T. bereits ein wenig Gelb (Mitte rechts). Ich weiß jetzt, dass das (unten links) eine Fliegenragwurz (Ophrys insectifera) und kein Hybrid ist (Vielen Dank an Hartmut Fritzsche, AHO SHK). Helmknabenkraut (Orchis militaris) ist kurz vor dem Aufblühen (unten rechts)

Stand 17. April 2017:

 

Auch wenn es derzeit draußen eher kalt und nass ist, die wärmeren Tage vor Ostern haben dafür gesorgt, dass die ersten Vertreter einiger Orchideenarten blühen und Vertreter einiger anderer Arten (Helmknabenkraut, Orchis militaris, und Großes Zweiblatt, Listera bzw. jetzt: Neottia ovata) bereits deutlich gefärbte Knospen zeigen. Erwartungsgemäß gehören die Spinnenragwurz (Ophrys sphegodes) und das Blasse Knabenkraut (Orchis pallens) zu den ersten blühenden Orchideen. Sie sind allerdings im Leutratal schwieriger zu finden, weshalb es wohl einfacher ist, sie an anderen Orten, zum Beispiel an der Zietschkuppe (Danke für den Hinweis an die Sielmanns Natur-Ranger Jena!) oder in der Nähe des Schottplatzes auf dem Jenaer Forst aufzusuchen.

 

Ich war übrigens auch in diesem Jahr in der Woche vor Ostern am Neusiedler See in Österreich. Dort blühen um diese Zeit eigentlich auch die Spinnenragwurz, in diesem Jahr aber war das Ergebnis eher (sehr) schwach: an Stellen, an denen in den vergangenen Jahren hunderte Pflanzen blühten, waren diesmal nur wenige Exemplare zu finden. Möglicherweise ist das eine Folge der (zu) lang anhaltenden Trockenheit im Herbst, Winter und zeitigem Frühjahr. Zum Glück gab es aber einigermaßen reichlich das blühende Kleine Knabenkraut (Orchis bzw. jetzt: Anacamptis morio) zu entdecken. Was ich erstaunlich finde: bei uns beginnt in diesem Jahr die 'Blühsaison' praktisch zur gleichen Zeit und nicht um etwa 10 Tage später, wie sonst.

Blasses Knabenkraut (Orchis pallens) mit Graupel-Schnee im Jenaer Forst

Stand 30. März 2017:

 

Das anhaltend schöne und warme Wetter und der nun mit Macht heranstürmende Frühling macht neugierig auf die erwachende Natur und die kommende Orchideensaison. Noch ist ja ein paar Wochen Zeit, bis die ersten Blüten der Orchideen erscheinen werden, aber natürlich sind die Winterrosetten der Knabenkraut- und der Ragwurzarten sowie der Bocksriemenzunge schon längere Zeit erschienen. Und sie sind in reicher Zahl bereits zu finden. Das verspricht ein gutes Orchideenjahr - zumindest hoffe ich das.

 

Die Winterlinge im Rautal und die Märzenbecher in den Wäldern um Jena sind verblüht. Dafür blühen jetzt auf den Wiesen im Leutratal Kuhschellen und Frühlingsadonisröschen, Veilchen und Frühlingsfingerkraut. Die ersten Schlüsselblumen öffnen ihre Blüten. In den Wäldern beginnen die Buschwindröschen zu blühen, Leberblümchen sind in Vollblüte, der Seidelbast ist am Verblühen.

 

Es lohnt sich also schon einmal die erwachende Natur zu besuchen, um zu erleben, wie sie sich praktisch von Tag zu Tag verändert.

Noch sehen die Wiesen im Leutratal recht kahl aus (oben links). Aber mit ein bisschen Suchen lassen sich die Rosetten der Orchideen finden: oben rechts ist das "große" Purpurknabenkraut unterhalb des alten Weinbergs zu sehen, unten links zwei Bocksriemenzungen und unten rechts mehrere Ragwurzrosetten (ich nehme an, dass es sich um Bienenragwurz handel, zumindest blühten die in den vergangenen Jahren an dieser Stelle).

Liste der im Leutratal vorkommenden Orchideenarten
ListeOrchideenarten.pdf
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Wöchentlich aktualisierter Report zur Orchideenblüte 2015
Blühtagebuch2015.pdf
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Wöchentlich aktualisierter Report zur Orchideenblüte 2016
Blühtagebuch2016.pdf
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