Wir haben jetzt mit Maximilia Fraulob (M.Sc. Biol.) einen eigenen Mitstreiter, der sich um die Problematik Neophyten, Neozoa und invasive Arten kümmern wird. Sie können sich also direkt an ihn wenden, wenn Sie entsprechende Fragen haben:

maximilian.fraulob@gmx.de

Dr. Gunnar Brehm ruft für den 8. Mai 2017 zum Arbeitseinsatz gegen das Zackenschötchen auf:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
aufgrund der kühlen Witterung gibt es bisher kaum blühende Zackenschoten in Jena, aber überall sind die Rosetten und Stauden gut zu erkennen.
Wir rufen zu einem ersten öffentlichen Einsatz auf, der am SA, 6.5. am Jenzig stattfindet. Treffpunkt ist wahlweise um 9 Uhr an der Endhaltestelle der Straßenbahn in Jena Ost oder gegen 9.30 Uhr im Gelände. Eine Karte ist beigefügt.
Weitere Informationen zu diesem und bald auch zu weiteren Einsätzen finden Sie hier:
Ab sofort stehen auch wieder am Phyletischen Museum Leihgeräte zur Verfügung, die Holger Kirschner dankenswerterweise mit Armierungsstahl verstärkt hat, um ihre Lebenszeit zu verlängern.
Beste Grüße
Gunnar Brehm

Sonderheft "Landschaftspflege und Naturschutz" zum Thema

 

Invasive gebietsfremde Tiere und Pflanzen in Thüringen – Welche Arten bedrohen unsere heimische Natur?

 

Sie können das Titelblatt, das Inhaltsverzeichnis sowie eine Textseite des Heftes herunterladen:

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Was tun gegen die Zackenschote?

Blühzeit und Management:

 

Die Blüte in der Region Jena hat vor einigen Wochen begonnen, aber noch nicht alle Pflanzen blühen schon. Werden die Pflanzen jetzt gemäht, wird der überwiegende Teil erneut austreiben und eine NEUE BLÜTE beginnen. Wer bereits gemäht hat oder in den kommenden ca. 2 Wochen mähen will, sollte daher unbedingt eine zweite Mahd einplanen. Der ideale Mähzeitpunkt wird in der zweiten Maihälfte erreicht und dann bis zum Ende der Blüte in etwa 5 Wochen dauern. Wer zu diesem Zeitpunkt mäht, vermeidet einen neuen Blühtrieb.

Die Pflanzen kann man SOFORT und ansonsten von März bis Oktober ausstechen. Dadurch wird mindestens die Blüte in diesem Jahr verhindert, unter günstigen Umständen ist die Pflanze damit hinüber. Innerhalb der Blühzeit, also in den nächsten 5 Wochen, können gemähte und ausgestochene Pflanzen problemlos liegen gelassen werden. Die Samen reifen erst danach und alle anderen Teile vertrocknen.
JEDER KANN (und sollte) ETWAS TUN. Die Zukunft von Jenas Halbtrockenrasen, Wiesen und Straßenrändern ist ansonsten absehbar gelb und ziemlich öde. Hier unsere Vorschläge:
- Leihen Sie sich einen Stecher aus oder kaufen Sie einen und legen Sie los. Wir geben gerne Tipps, wo es sich lohnt. Nehmen Sie sich Einzelpflanzen und kleine Bestände vor. Große Bestände sollten vorwiegend richtig gemäht werden. Berücksichtigen Sie, wo und wie der KSJ arbeitet. Oft bleiben einzelne Pflanzen stehen oder der zweite Trieb wird zu spät gemäht.
- Wir suchen Paten u.a. für das NSG Cospeda, für den Jenaer Forst, Ammerbach und viele weitere Gebiete.
- Nehmen Sie sich nicht zu viel vor, sondern konzentrieren Sie sich auf Gebiete Ihrer Wahl: z.B. in Ihrer Wohngegend, wo sie spazieren oder in der Landschaft. Bleiben Sie in diesen Gebieten am Ball und arbeiten Sie immer wieder dort. Man benötigt etwas Geduld, aber nach 2 bis 3 Jahren stellen sich sichtbare Erfolge ein.
- Wenn möglich, bitte geben Sie uns eine kurze Information, damit wir einen Überblick haben, wo etwas getan wird.
- Haben Sie nur kleines Gerät zur Hand: beginnen Sie die Pflanzen abzuschneiden. (Tun Sie das früher, so treiben die Pflanzen erneut aus, siehe oben).
- Reden Sie mit Nachbarn und Kollegen und organisieren Sie kleine Gruppen für größere Einsätze. Geräte können ausgeliehen werden.
- Tragen Sie die Information weiter - innerhalb von Jena und außerhalb.
Danke und beste Grüße
Gunnar Brehm

 

 

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